Hintergasse
Za Murami
Geschichte
Die Bezeichnung Hintergasse ist heute auf die schmale Quergasse von der Mälzergasse bis zur Synagoge beschränkt. Bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie jedoch für den größten Teil des schon in der rechtstädtischen Handfeste vorgesehenen, inzwischen vielfach verbauten Mauerganges verwendet, der auf der Süd-, West- und Nordfront hinter der Mauer der Rechtstadt entlanglief.
Der Name umfasste ehemals die heutige Dienergasse, Hintergasse, Kleine Gerbergasse, Kleine Wollwebergasse, Kleine Scharrmachergasse, Laternengasse, Mauergang und Schornsteinfegergasse. Auch in anderen Stadtteilen wurden Straßen ähnlicher Herkunft so genannt, etwa die Weißmönchen-Hintergasse in der Altstadt im 16. und 17. Jahrhundert, die Langgarter Hintergasse oder ein Teil der Weidengasse.