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Jakobsneugasse

Św. Jakuba

Geschichte

Die Grundstücke trugen im 17. Jahrhundert im Erbbuch zusammen mit den zusammenhängenden des Faulgrabens den Namen "Niedergasse". Die Bezeichnung "Jakobsneugasse" lässt sich auf Plänen erst seit 1763 nachweisen. Sie bedeutet eigentlich "Straße zum neuen Jakobstor". Letzteres wurde 1635 an der Stelle errichtet, wo sich heute die Gebäude des Staatsarchivs befinden, nachdem das alte Jakobstor, das den Schüsseldamm in Höhe der Straße Am Jakobstor abschloss, durch die Bastion St. Jakob verbaut worden war. Der Straßenname dürfte demnach auch bereits erheblich älter sein und bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen.

Im Erbbuch von 1624 werden die Grundstücke dieser Straße zusammen mit denen des Faulgrabens "Niedergasse" genannt. Nach dem Bau der Bastion St. Jakob bezeichnete man diese Straße zusammen mit Am Jakobstor als "neue Straße nach dem Heiligen Leichnamstor". Ab 1664, da auch dieses Tor in die gleichnamige Bastion eingebaut war, nannte man sie "Neue Sankt Jakobsgasse". Auf einer Karte von 1763 wird sie "Neue Gasse" genannt, ab 1820 dann Jakobsneugasse.

Nach dem Krieg existierte sie zunächst unter dem Namen ul. Swietego Jakuba (St. Jakobsgasse) weiter. Zwischen 1960 und 1966 wurde sie zugebaut. Heute erinnert nur noch ein schmaler Durchgang, der an der Musikschule endet, an sie.

Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S. 58 M. Granke i M. Kuźniak : Informator Miasta Gdańska. Gdynia 1946