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Professorgasse

Profesorska

Geschichte

Als 1449 das Birgittenkloster die auf seinen Häusern und Hofstätten im Hakelwerk lastenden Scharwerks- und Schossverpflichtungen ablöste, wird außer der Prevenergasse, der jetzigen Kleinen Nonnengasse, auch die "kleyne gasse hynder unserer prevener huser" erwähnt. Damit kann kaum etwas anderes als die Professorgasse gemeint sein.

Die Gasse war bis 1653 nur eine Abzweigung von dem als Sackgasse endigenden Kagelzippel, dem heutigen Katharinenkirchensteig, von dem aus nur ein schmaler Gang über den Katharinenkirchhof führte. Im vorgenannten Jahr wurde den Patres des Birgittenklosters unter Abtretung eines Stückes vom Totengarten von Sankt Katharinen gestattet, an Stelle dieses Ganges eine freie Ein- und Ausfahrt herzustellen.

Diese Patres, die die Profess (das Ordensgelübde) abgelegt hatten und deshalb "Professen" genannt wurden, gaben die Veranlassung zur Entstehung des Gassennamens, der sich seit Ende des 18. Jahrhunderts in heutiger Form auf Plänen findet.

Source(s): Böttcher, J. E. Der Seebade - Ort Zoppot bei Danzig. Danzig 1842; Walther Stephan, Die Straßennamen Danzigs, 1911