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Kolkowgasse

Zamenhofa

Geschichte

Nach Anlage der Niederstadt im 17. Jahrhundert wurde sie erstmals um 1650 als Dritte Adebargasse (Dritte Storchengasse) erwähnt. Im 18. Jahrhundert wird sie auf Plänen Trägerplatz genannt. Im 19. Jahrhundert rechnete sie zur Weidengasse. Bereits 1854, als diese Gasse zur Weidengasse gezählt wurde, gehörten die Grundstücke Nr. 32 und 33 dem Kaufmann Hermann von Kolkow, der sich auch besonders um die Armenpflege verdient gemacht hatte. Seit 1906 trägt die Gasse nach ihm den heutigen Namen.

Nach dem Krieg wurde die Gasse in ul. Królikarnia (Kaninchenstall) umbenannt, und diesen Namen trägt sie bis heute. Als 1959 in Warschau der Internationale Esperantisten-Kongress stattfand, plante man offensichtlich, diese Gasse zu Ehren von Ludwik Lejzer Zamenhof in ul. Zamenhoffa umzubenennen. Auf etlichen Karten dieser Zeit erscheint sie bereits unter diesem Namen. Letztendlich entschied man sich jedoch, dem ehemaligen Rossbachweg in Langfuhr diese Ehre zukommen zu lassen -- dieser trägt den Namen bis heute.

Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 170f