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Nonnenhof

Brygidki

Geschichte

Der Nonnenhof bildete zusammen mit dem 1396 gegründeten Kloster und der Kirche der Birgittinerinnen einen von der städtischen Gerichtsbarkeit befreiten Bezirk. Die auf ihm wohnenden, nicht zünftigen Handwerker waren für die städtischen Gewerke ein steter Anlass zu Klagen über diese "Beschädiger" - also Handwerker, die den Zunftbetrieben durch ihre unkontrollierte Konkurrenz Schaden zufügten.

Da das Klostergelände nicht der Stadtgerichtsbarkeit unterstand, siedelten sich hier etliche Handwerker an, die nicht den Zünften angehörten. Die Streitigkeiten darüber dauerten im Grunde so lange an, wie die Stadt ihre Selbstständigkeit bewahrte. Der heutige polnische Name der Straße lautet übersetzt "Brigitten", nach dem Birgittinerinnenorden.

Source(s): Stephan, W. Danzig. Gründung und Straßennamen. Marburg 1954, S 66